Heute verbringen wir einen ruhigen Tag in Marienbad. Einer der wenigen Örtlichkeiten, wo wir den Altersdurchschnitt nicht heben.
Ewald war vor 20 Jahren hier - kurz nach der Wende - damals sah es hier noch nicht so mondän aus:
Jedes Hotel wie neu renoviertes Palais
Die Heilkraft der hiesigen Quellen wurde schon im 16. Jh. erkannt, Marienbad wurde aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jh. ein europäischer Kurort, in dem Gäste wie Chopin, Mark Twain, Goethe, Freud, Kafka und der engl. König Edward VII. verkehrten.
In diesem Empire Pavillon sprudelt die Kreuzquelle
- Sie wurde erstmals 1749 als „Sauerbrunnen“ erwähnt. Über diesem Brunnen wurde im 19. Jahrhundert ein imposanter Tempel mit Kuppel und goldenem Kreuz errichtet, der 1912 abgerissen und durch eine Beton-Reproduktion ersetzt wurde (Wikipäd)
Die neobarocke Neue Kolonade aus Gusseisen
Die singende Fontäne am anderen Ende der Kolonade, die zu jeder ungeraden vollen Stunde ein imposantes Schauspiel liefert
Im Hintergrund die Karolinnenquelle, deren Wasser bei urologischen Problemen Abhilfe schaffen soll
Auf dem Weg zur Karolinnenquelle

- Die Karolinaquelle wurde 1870 nach der Ehefrau von Kaiser Franz I., Karoline Augusta, benannt. Zu dieser Zeit entstand dort ebenfalls eine Kolonnade.
- Die römisch-katholische Dekanatskirche Mariä Himmelfahrt (1848) von Johann Gottfried Gutensohn
Das nach der Renovierung etwas üppig geratene Hotel Nové Lázně

Auch heute fanden wir wieder ein sehr gutes, einfaches Restaurant mit typisch tschechischer Küche

Auf dem Weg zum Abendessen...
........die singende Fontäne aktiv
Nové Láznê

Abends besuchen wir das Restaurant Gurman in der Poštovní 734 für ein leichtes Abendessen.
Abends besuchen wir das Restaurant Gurman in der Poštovní 734 für ein leichtes Abendessen.